Unser Wald

Eichenwald AN
64 Prozent des Waldes befinden sich im Privateigentum von rund 15.300 Waldbesitzern. Etwa 26 Prozent sind Staatswald. Knappe 10 Prozent sind im Eigentum der Kommunen.
Die zehn Revierförster des AELF Ansbach beraten die kommunalen und privaten Waldbesitzer. Sie sind Ansprechpartner für alle den Wald betreffenden Fragen und unterstützen insbesondere die Schulen im Bereich Waldpädagogik.
Wegen der in Franken üblichen Realteilung besitzen die privaten Waldbesitzer im Durchschnitt nur 2,4 Hektar. Diese sind oft auf mehrere Parzellen verteilt. So sind die Flurstücke im Privatwald durchschnittlich unter 0,8 Hektar groß, oft als schmale, lange Streifen ausgeformt.

Meldungen

Naturpark Frankenhöhe
Das Naturwaldreservat Höllgraben

Blick über bewaldete Hügel

Das 25 Hektar große Naturwaldreservat Höllgraben liegt südwestlich von Virnsberg. Seit 1978 bietet der schluchtartige Wald vielen Tierarten einen Lebensraum. Neben über 360 nachgewiesenen Schmetterlingsarten sind in dem totholzreichen Reservat auch viele Vogel-, Käferarten und holzersetzende Pilze heimisch.  Mehr

Türe in den Wald für alle Waldbesucher
Barrierefreier Waldweg bei Colmberg eröffnet

Barrierefreier Wanderweg

Mit der Eröffnung des barrierefreien Wanderweges im Staatswald bei Colmberg wurde ein sehr bequem begehbarer, aber auch für Rollstuhlfahrer oder Benutzer von Gehhilfen nutzbarer Forstweg geschaffen. Mit Ruhebänken, Schautafeln und geringen Eingriffen zugunsten seltener Tierarten ist ein Rund-Weg für Jedermann entstanden.  Mehr

Baumartenporträt
Die Tanne - eine fast vergessene Baumart mit Zukunft

Tanne in Landkreis Ansbach

Die Tanne wird in der Literatur als eine Baumart des Gebirges und der Mittelgebirge bezeichnet. Neuere genetische Untersuchungen haben aber gezeigt, dass sie bei uns in Mittelfranken auch ein natürliches Verbreitungsgebiet hat. So ist sie auch von den Höhenzügen des Jura bis in den Keuper am Rand des mittelfränkischen Beckens beheimatet.  Mehr

Schwerpunkte

Lebensraum Wald

Kiefernwald

Foto: H. Wellhöfer

Der Wald ist Lebensraum für viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Im Landkreis Ansbach setzt sich der Wald nicht nur aus Fichten und Kiefern sowie Eichen und Buchen zusammen. Neben Edellaubhölzern wie Eschen und Kirschen kommen auch Linden, Hainbuchen, Berg- und Spitzahorn in der Fläche vor. 

Selbst seltenere Baumarten wie Elsbeere, Speierling und Feldahorn (Baum des Jahres 2015) findet man in unseren Wäldern. Die bilden Heimat auch für seltene Tierarten, wie zum Beispiel die Bechstein- und Mopsfledermaus genauso wie den unscheinbaren Juchtenkäfer.

Erstaufforstungen im Landkreis Ansbach

Erstaufforstung Mischkultur

Seit dem 01.07.2005 wurden im Bereich der Stadt und des Landkreises Ansbach Genehmigungen für Erstaufforstungen, Christbaum- und Kurzumtriebskulturen im Umfang von ingesamt 151 ha erteilt (Stand 01.01.2015).   Mehr

Waldfunktionspläne im AELF Ansbach

Die Funktionen des Waldes sind auch in unserer Region sind vielschichtig. Neben den offenkundigen Funktionen wie Erholungswald und Rohstofflieferant schützt er auch unser Klima und wichtige Ressourcen wie unser Trinkwasser und unseren Boden. 

Aktualisierte Waldfunktionspläne - Downloadseite des Staatsministeriums Externer Link

Waldattraktionen Bayern

Symbolfoto

Förderprogramm - Staatsministerium  Externer Link

Publikationen

Diese Publikationen können Sie herunterladen oder bestellen. Spezielle Fachpublikationen zum Thema sind als eigene Verlinkungen aufgelistet.