Unsere Region

Von der Frankenhöhe im Norden bis zum Hesselberg im Süden erstreckt sich unser Dienstgebiet.

Es umfasst Bayerns größten Landkreis Ansbach und die kreisfreie Stadt Ansbach mit insgesamt ca. 1.972 km² Fläche. In 58 Gemeinden leben rund 181.314 Menschen.

Zahlen und Fakten

Mit 57.781 Hektar Waldfläche und 114.702 Hektar landwirtschaftlicher Fläche sind 87 Prozent der Fläche land- und forstwirtschaftlich genutzt. Unsere Region prägen 3.487 land- und forstwirtschaftliche Betriebe.

Durchschnittliche Betriebsgrößen

  • Gesamte Betriebe: 33 Hektar/Betrieb
  • Haupterwerbsbetriebe: 71 Hektar/Betrieb
  • Nebenerwerbsbetriebe: 13 Hektar/Betrieb
  • Ökobetriebe: 30 Hektar/Betrieb
Anzahl der Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe
Anzahl der Betriebe und Größe der von ihnen landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF)
 AnzahlAnteil %LF in Hektar% der LF
Haupterwerb1.1843483.71273
Nebenerwerb2.3036630.99027
Viehlose Betriebe8482413.64312
Ökobetriebe1123,25.0124,4
Gesamt3487100114.702100
Anzahl und Größe der Betriebe
Betriebe nach Größenklassen
Größe in HektarAnzahl
Betriebe
Anteil %
Betriebe
Fläche
(ha)
Anteil %
Fläche
0 bis 101.251365.7025
10 bis 208002312.11011
20 bis 3025376.2865
30 bis 503871115.21213
50 bis 1005211536.40732
100 bis 20024973244628
über 2002616.5396
Gesamt3.487100114.702100

Mais, Gerste und Grünland bedeutend

Wichtigste Ackerkulturen sind Mais und Gerste. Fast ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche, vor allem in den Talauen von Altmühl, Wörnitz, Rezat und deren Nebenflüssen wird als Grünland für die Milchviehhaltung und zur Energiegewinnung genutzt. Zahlreiche Land- und Forstwirte bauen nachwachsende Rohstoffe für die energetische und stoffliche Verwertung in insgesamt 171 Biogasanlagen an (Stand: 2017).
Kulturen auf den Flächen im Landkreis Ansbach
Das bauen landwirtschaftliche Unternehmen auf den Flächen in unserer Region an:
KulturartHektar
Getreide37.754
davon Weizen12.191
davon Gerste15.067
Mais26.318
davon Silomais25.907
Ackerfutter6.560
Eiweißpflanzen (Ackerbohnen, Erbsen)973
Ölsaaten (Raps, Sonnenblumen)2.690
Zuckerrüben1.159
Kartoffeln380
Gemüse246
Stilllegungen/ Acker aus der Erzeugung666
Energiepflanzen (Sudangras, Chinaschilf)238
Sonstige Flächen358
Summe Ackerflächen (AF)77.104
Summe Grünland (Wiesen, Weiden etc.)37.396
Sonstige Kulturen (Dauerkulturen, etc.)202
Landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF gesamt)114.702

Tierhaltung

In Stadt und Landkreis Ansbach halten 1.405 Betriebe 117.466 Rinder

  • Der überwiegende Teil - 41.498 - sind Kühe, die auf 1.085 Betrieben leben. Rund 325 Betriebe halten durchschnittlich 83 Kühe.
  • Die durchschnittliche jährliche Milchleistung beträgt 8.009 Kilogramm je Kuh.
  • 17.626 Mastbullen verteilen sich auf 759 Betriebe.

In Stadt und Landkreis Ansbach halten 168 Betriebe insgesamt 11.571 Zuchtsauen/Jungsauen.

  • Durchschnittlich hält ein Betrieb damit rund 69 Zuchtsauen.
  • Anders verhält es sich bei den großen Betrieben: 34 Betriebe halten mehr als 150 Tiere.
  • Auf 676 Betrieben leben 93.528 Mastschweine ab 30 kg. Das sind im Durchschnitt rund 138 Mastschweine pro Betrieb.
  • Unter den großen Betrieben halten allerdings 116 Betriebe mehr als 200 Mastschweine - im Schnitt sind es dort 666 Mastschweine pro Betrieb.
Weitere Nutztiere
Weitere Nutztiere
TierartBetriebeTiere
Mutterschafe2307.977
Pferde5382.755
Legehennen1.28568.634
Masthähnchen10979.633
Quelle: InVeKoS-Daten 2017

Spezialitäten

Spezialitäten aus Stadt und Landkreis Ansbach

Karpfen im Sud in einem Bräter

Dinkelsbühler Karpfen

Unsere Landwirte erzeugen vielfältige, qualitativ hochwertige Lebensmittel. Saftige Zwetschgen und Kirschen wachsen im Hesselberggebiet, heimisches Kraut kommt aus Merkendorf und Winzer keltern im Taubertal noch selbstgeerntete Trauben. Im Frühjahr freut man sich auf knackigen Spargel aus Heilsbronn, der Herbst ist die Saison für den bekannten Dinkelsbühler Karpfen.  

Dinkelsbühler Karpfen - Spezialitätenland Bayern Externer Link

LEADER

LEADER in Mittelfranken

Leader: Förderung für den ländlichen Raum

Das Förderinstrument LEADER ist auf die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt ganzer Regionen ausgerichtet. Zentrale Elemente sind Innovation, Vernetzung, Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung. Ein LEADER-Koordinator am Amt Uffenheim unterstützt lokale Aktionsgruppen. 

LEADER in Mittelfranken - AELF Uffenheim Externer Link

Lesen Sie hierzu auch

Erwerbskombination

Vom Erlebnisbauernhof bis zum Schmankerlservice: Landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Existenz langfristig sichern möchten, richten sich zunehmend auf zusätzliche Geschäftsfelder, neue Produkte, Dienstleistungen und Märkte aus. Mehr

Regionale Anbieter

  • Logo Regionales Bayern mit Link zum Portal

Agrarbericht 2018

Zahlen und Fakten zur Land- und Forstwirtschaft, der Agrar- und Forstpolitik sowie der Ernährung

Wettbewerb

  • Logo und Schriftzug "Unser Dorf hat Zukunft. Unser Dorf soll schöner werden"