Unser Wald

Eichenwald AN

64 Prozent des Waldes befinden sich im Privateigentum von rund 15.300 Waldbesitzern. Etwa 26 Prozent sind Staatswald. Knappe 10 Prozent sind im Eigentum der Kommunen.
Die neun Revierförster des AELF Ansbach beraten die kommunalen und privaten Waldbesitzer. Sie sind Ansprechpartner für alle den Wald betreffenden Fragen und unterstützen insbesondere die Schulen im Bereich Waldpädagogik.

Wegen der in Franken üblichen Realteilung besitzen die privaten Waldbesitzer im Durchschnitt nur 2,4 Hektar. Diese sind oft auf mehrere Parzellen verteilt. So sind die Flurstücke im Privatwald durchschnittlich unter 0,8 Hektar groß, oft als schmale, lange Streifen ausgeformt.

Meldungen

Waldzustandserhebung
Wälder leiden unter Trockenheit und Hitze

Abgestorbene Kiefern

Foto: Florian Stahl, LWF

Die Bayerische Forstverwaltung erfasst jedes Jahr den Zustand der Waldbäume. Dieser hat sich 2020 im Vergleich zum Vorjahr weiter verschlechtert. Drei heiße Dürresommer in Folge haben in unseren Wäldern deutliche Spuren hinterlassen.  Mehr

Waldspaziergang im Weihenzeller Eichenwald
Führung zu ökologisch wertvollen Huteeichen

Förster erläutert den ökologischen Nutzen alter Huteeichen

Das AELF Ansbach hat zu einem Waldspaziergang im Weihenzeller Eichenwald eingeladen. Unter dem Motto "Hutewald - Mittelwald - Hochwald: Der Weihenzeller Eichenwald im Wandel der Zeit" führten der zuständige Revierleiter Manuel Ludewig und sein Kollege Elmar Pfau von der Fachstelle Waldnaturschutz durch den Wald. Die 50 Teilnehmer wurden mit der herbstlichen Farbenpracht im Eichenwald belohnt.  Mehr

Naturpark Frankenhöhe
Das Naturwaldreservat Höllgraben

Blick über bewaldete Hügel

Das 25 Hektar große Naturwaldreservat Höllgraben liegt südwestlich von Virnsberg. Seit 1978 bietet der schluchtartige Wald vielen Tierarten einen Lebensraum. Neben über 360 nachgewiesenen Schmetterlingsarten sind in dem totholzreichen Reservat auch viele Vogel-, Käferarten und holzersetzende Pilze heimisch.  Mehr

Türe in den Wald für alle Waldbesucher
Barrierefreier Waldweg bei Colmberg

Barrierefreier Wanderweg

Mit dem barrierefreien Wanderweg im Staatswald bei Colmberg wurde ein sehr bequem begehbarer, aber auch für Rollstuhlfahrer oder Benutzer von Gehhilfen nutzbarer Forstweg geschaffen. Mit Ruhebänken, Schautafeln und geringen Eingriffen zugunsten seltener Tierarten ist ein Rund-Weg für Jedermann entstanden.  Mehr

Schwerpunkte

Lebensraum Wald

Kiefernwald

Foto: H. Wellhöfer

Der Wald ist Lebensraum für viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Im Landkreis Ansbach setzt sich der Wald nicht nur aus Fichten und Kiefern sowie Eichen und Buchen zusammen. Neben Edellaubhölzern wie Eschen und Kirschen kommen auch Linden, Hainbuchen, Berg- und Spitzahorn in der Fläche vor. 

Selbst seltenere Baumarten wie Elsbeere, Speierling und Feldahorn (Baum des Jahres 2015) findet man in unseren Wäldern. Die bilden Heimat auch für seltene Tierarten, wie zum Beispiel die Bechstein- und Mopsfledermaus genauso wie den unscheinbaren Juchtenkäfer.

Erstaufforstungen im Landkreis Ansbach

Erstaufforstung Mischkultur

Nach dem Waldgesetz für Bayern (BayWaldG) bedarf die Aufforstung nicht forstlich genutzter Grundstücke durch Pflanzung oder Saat von Waldbäumen der Erlaubnis. Das AELF Ansbach ist in Stadt und Landkreis Ansbach die zuständige Behörde.  Mehr

Waldfunktionspläne im AELF Ansbach

Die Funktionen des Waldes sind auch in unserer Region sind vielschichtig. Neben den offenkundigen Funktionen wie Erholungswald und Rohstofflieferant schützt er auch unser Klima und wichtige Ressourcen wie unser Trinkwasser und unseren Boden. 

Waldfunktionspläne - Staatsministerium Externer Link